Skip to content

Innovative Vision

Motor der Innovation

Die Tabakfabrik Linz ist weit mehr als nur ein Ort zum Arbeiten. Sie ist das pulsierende Herz einer Stadt im Wandel und ein leuchtendes Beispiel für die erfolgreiche Transformation von der Industrie- zur Kreativ- und Digitalmetropole.

Wo einst die Produktion stillstand, ist ein einzigartiges Ökosystem entstanden, das heute mehr Menschen beschäftigt als je zuvor. Die Tabakfabrik ist ein Motor für neue Arbeitsplätze, ein Magnet für Talente und ein Symbol für die Innovationskraft von Linz.

Die Entwicklung der Tabakfabrik ist Teil einer größeren Vision für die ganze Stadt. Unter dem Namen „Aorta“ entsteht eine neue Lebensader, die sich entlang der Donau vom Ars Electronica Center bis zum Hafenviertel erstreckt. Sie verbindet die wichtigsten Kultur- und Wirtschaftsstandorte und macht Linz noch lebenswerter. Die Tabakfabrik ist das pulsierende Herz dieser Aorta. Sie ist ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie Linz seine Zukunft gestaltet: als vielfältige, innovative und offene Stadt, die selbstbewusst ihren Weg in die digitale Zukunft geht.

STADT LINZ DWORSCHAK

Moderne Städte brauchen mehr als nur ein Zentrum. Sie leben von einer Vielfalt an lebendigen Stadtteilen, die unterschiedliche Lebensmodelle ermöglichen. Die Tabakfabrik Linz spielt als Leuchtturmprojekt an der Schnittstelle von Innenstadt, Donauraum und Hafenviertel eine Schlüsselrolle in dieser Entwicklung. Mit ihrem Fokus auf die Kreativ- und Kulturwirtschaft ist sie ein pulsierendes Herz mitten in Linz, das mit der Finalisierung des QUADRILL 2026 endgültig zu einem Stadtteil wird, der Leben, Arbeiten und Genuss vereint.

Die Tabakfabrik etabliert sich an den vier Säulen KreativitätSoziales, Arbeit und Bildung ausgerichtet als Herz des pulsierenden, neuen Stadtteils .

Die Relevanz der vier Säulen für die Stadt Linz eröffnet sich bei einer historischen Betrachtung. Linz war und ist nach wie vor eine Arbeiter:innen-Stadt, eine der wenigen Städte Europas mit mehr Arbeitsplätzen als EinwohnerInnen. Wirtschaft, Handel und Industrie florieren. Durch die so entstandene hohe Finanzkraft der Stadt war es auch möglich, ein dichtes Netz an sozialen Einrichtungen und Leistungen zu etablieren.

Weiters wurde in den letzten Jahren auch der Ausbau von Bildungs- und Forschungseinrichtungen forciert und der Wirtschaftstandort Linz durch Entwicklung von Produkten mit hoher Wertschöpfung weiterentwickelt. Und schließlich hat sich den letzten vier Jahrzehnten sowohl ein dichtes Netz an hochqualitativen, öffentlichen Kulturinstitutionen als auch eine sehr aktive freie Kunst- und Kulturszene in der Stadt etabliert. Das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt markierte sichtbar den Wandel zu einer Kulturstadt. Die vier Säulen ergänzen sich inhaltlich-theoretisch und weisen starke Schnittmengen in der Umsetzung auf.

Unsere Leitlinien

Partizipation

Mit dem Kauf der Linzer Tabakfabrik hat die öffentliche Hand eine Investition in die Zukunft getätigt. Die Spekulationsspirale wurde durchbrochen und ein ganzer Stadtteil für die Gesellschaft nutzbar gemacht. Explizit werden aber nicht nur KünstlerInnen, KulturarbeiterInnen und Kreativwirtschaftende die Tabakfabrik besiedeln. Auch sozial Tätige, Wirtschafts- und Gewerbetreibende, HandwerkerInnen und im Bildungs- und Wissenschaftsbereich Beschäftigte ziehen ein. Verdichtete Diversität, die neue Formen des menschlichen Zusammenlebens und Zusammenarbeitens entwickelt.

Einen physischen wie sozialen Raum, einen Ort der Arbeit, der Inspiration, des Lernens, der Begegnung, der Möglichkeiten und der konkreten Utopien gilt es nun gemeinsam zu entwickeln. Es gilt die Tabakfabrik als soziale Plastik zu leben. Dabei verantwortet die öffentliche Hand alle Aspekte der Projektentwicklung, Finanzierung, Vermietung und Sanierung des Areals.

Um das Areal zu entwickeln braucht es Personen mit einem breiten Spektrum an Kompetenzen und Erfahrungen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Disziplinen Aspekte der Stadtentwicklung, Architektur, Organisationsstrukturierung, Kulturentwicklung, etc. analysieren und diskutieren. Es braucht ein hochmotiviertes Team aus den verschiedensten Sparten, das strukturiert den Entwicklungsprozess des Areals gestalten und abwickeln kann.

Die Entwicklung der neuen Tabakfabrik begann aber nicht erst 2009 mit dem Kauf des Areals, sondern schon davor durch intensive Diskussionen verschiedenster AkteurInnen. Eine umsichtige Entwicklung reflektiert daher auch auf die bereits bestehenden Überlegungen und Diskussionsergebnisse. Dies betrifft beispielsweise die im Vorfeld des Kaufes im Auftrag der Stadt erstellte Vorstudie zur kulturellen Nutzung des Areals der Austria Tabak Werke, die Empfehlungspapiere der freien Szene und des Stadtkulturbeirats, der alte und der gerade entstehende neue Kulturentwicklungsplan oder der Europan-Wettbewerb. In diesen Papieren und Plänen wurden schon viele Ideen formuliert, Forderungen artikuliert und auf infrastrukturelle Herausforderungen der Stadt aufmerksam gemacht, zu deren Lösung die Tabakfabrik beitragen kann.

Transparenz

Um Menschen für die Tabakfabrik zu begeistern, braucht es Informationen und transparente Kommunikationsprozesse. Transparenz schafft Vertrauen, transparente Vorgehensweisen und Entscheidungsstrukturen treten Vorurteilen entgegen und entkräften Gerüchte. Transparenz ermuntert auch zur Mitarbeit und zum eigenen Engagement, beides wichtige Faktoren in der Entwicklung des Areals.

Die klassische PR-Arbeit umfasst direkte Medienkontakte sowie Kooperationen mit Medien, die sich in ihrer Ausrichtung besonders auf die vier Säulen der Tabakfabrik beziehen. Die Homepage dient als zentrale Informationsstelle für alle, der Blog darin bietet Einblicke in das tägliche Leben. Unsere Social Media Kanäle sind eine niederschwellige Anlaufstelle und direkte Kommunikationsplattform.

Offenheit

Die Tabakfabrik hält Freiräume offen. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Tabakfabrik und der Verschränkung ihrer vier Säulen entwickelt sie seismographische Kompetenzen, um flexibel auf neue gesellschaftliche Entwicklungen reagieren zu können. Die Tabakfabrik kann nicht im herkömmlichen Sinn fertig entwickelt werden, da es immer Freiräume für neue Experimente braucht und niemand vorhersehen kann, wie unsere Welt in 30 Jahren aussieht. Schon Behren’s und Popps Architektur hat mit diesem Argument bei der Planung der Tabakfabrik bewusst auf offene, große und damit leicht adaptierbare Räume gesetzt.

Dieser Gedanken wurde von der industriellen Logik seit 2009 auf die neuen Nutzungen umgelegt – nun gilt es, ihn weiterzuentwickeln. Insbesondere ist wird ein Augenmerk darauf gelegt, im Sinne einer gerechten Gesellschaft die Besiedlungspolitik in Teilbereichen so zu gestalten, dass auch finanzschwächere Initiativen dauerhaft einen Platz im Areal erhalten. Dies entspricht dem Gedanken der Offenheit in gesellschaftspolitischer Hinsicht.

Tragfähigkeit

Um die vielfältigen und qualitätsvollen Nutzungsmöglichkeiten für das Areal auch langfristig zu gewährleisten, bedarf es einer soliden wirtschaftlichen Basis. Die Nutzungs- bzw. Vermietungsstruktur ist als wirtschaftlich ausgeglichenes System, welches alle gebäude- und betriebsspezifischen Einfluss- und Kostenfaktoren berücksichtigt, zu konzipieren. Die Vermietungsstruktur unterliegt diesen Rahmenbedingungen, differenziert nach unterschiedlichen Qualitätskategorien der Räumlichkeiten und Flächen und basiert auf nachvollziehbaren Kriterien. Diese berücksichtigen aber auch das kulturelle und symbolische Kapital, welches von NutzerInnen eingebracht wird und der Tabakfabrik selbst sowie den anderen MieterInnen zu Gute kommt.

Die Tabakfabrik hat sich zu einem Zentrum für die Kreativwirtschaft entwickelt. Über 250 Organisationen – von Start-ups über etablierte Unternehmen bis hin zu sozial engagierten Initiativen – haben in den historischen Gebäuden und dem 2026 eröffneten QUADRILL ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt schafft eine dynamische Atmosphäre, in der neue Ideen entstehen und Kooperationen wachsen.

This site is registered on wpml.org as a development site. Switch to a production site key to remove this banner.