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Mit der handwerklichen Umsetzung des Glaskunstwerks wurden Josef Raukamp und Robin Christian Andersen, Mitglied der Secession und Mitbegründer der Wiener Gobelinmanufaktur, betraut. Der Entwurf ist mit 1929 datiert. Er wurde in den frühen 1930er Jahren umgesetzt .
Zu sehen sind Alltagsszenen aus der Pfeifentabakproduktion der Tabakfabrik Linz. Im Vordergrund rechts zeigt es den Architekten der Tabakfabrik, Peter Behrens, im Gespräch mit dem Generaldirektor der Österreichischen Tabakregie, Sektionschef Karl Dorrek. Im Hintergrund wird die Szenerie vom Linzer Pöstlingberg und der leicht geschwungenen Fassade des Bau 1/Haus CASABLANCA umrahmt. Daneben begutachten Arbeiterinnen die Tabakblätter und verwandeln sie in Pfeifentabak.

Nordico Stadtmuseum Linz

Tabakfabrik Linz

Tabakfabrik Linz

Tabakfabrik Linz
Die oberösterreichische Glasmalerei in Linz, die heutigen Glasmalerei Stift Schlierbach, stellte das Glasbild her. Dabei ist ein Glasbild, bei dem eine viel hochwertigere Technik Verwendung findet, nicht mit einem Hinterglasbild zu verwechseln. Die Farben des Glasbildes setzen sich aus einzelnen bunten Glasbausteinen zusammen, während die Farben beim Hinterglasbild lediglich aufgemalt werden. Das Kunstwerk der Tabakfabrik Linz besteht aus mundgeblasenem Echtantikglas, das geschnitten, zusammengeklebt und eingebrannt worden ist. Die Konturen des Bildes wurden mit Schwarzlot bemalt, mit Haarbleiprofilen gefasst und in der Technik der Bleiverglasung ausgeführt.
Ursprünglich hing das Glasbild beim Hauptaufgang der Pfeifentabakfabrik, dem heutigen Haus DAMES. Später zierte es den Verwaltungstrakt des Areals. Seine dauerhafte Heimat fand das Glasbild im Haus CASABLANCA im Büro der Tabakfabrik Linz – in jenem Gebäude, das auf dem Bild selbst dargestellt ist.
von links: Karl-Heinz Klopf & Gerhard Knogler „Zigarettenturm! 1982 | Foto: Gregor Graf 2010
Meisterklasse Metall der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz „Fliegende Zigaretten“ | Foto: Christian Schepe 2008
Erwin Reiter: Figurengruppe „Gardeners in Guantanamo“ Soldat II und Würdevoller 2005/2006
Graffiti/Murals in der Feuergasse nach 2009
Helmuth Gsöllpointner war ein herausragenden Künstler und Designer, der als Professor und Rektor der Linzer Kunstuniversität wirkte.
Sein bemerkenswertes Werk „Variables Objekt“ fand 1981/1982 im Treppenhaus des damaligen Austria Tabak Verwaltungsgebäudes seinen Platz, während der Erweiterung des westlichen Areals der Tabakfabrik.
Mit der Transformation der Tabakfabrik ab 2009 erfolgte der Abriss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes. Daher wählten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler einen neuen, angemessenen Raum für dieses Werk: Das „Variable Objekt“ ist seither im ersten Stock des Hauses FALK zu finden – einem Ort, an dem Künstler:innen aktiv arbeiten und kreativ tätig sind.

Tabakfabrik Linz
Der Linzer Maler Robert Oltay vollendetet Ende Oktober 2020 den zweiten Teil seines Wandgemäldes in der Lösehalle der Tabakfabrik. Er stellte wie ein „Leonardo von Linz“ auf einer Fläche von etwa 60 Quadratmetern Aspekte der Gegenwart und Zukunft dar.
28 Tagewerke, viele Stunden auf der Hebebühne, einige Liter Acrylfarbe und unzählige Pinselstriche: In den vergangenen Wochen war Robert Oltay ein oft einsamer Arbeiter in der Weite der Lösehalle, wo er seinem ganz persönlichen Blick auf die kommenden 100 Jahre in Form eines zwölf Meter langen und vier Meter hohen malerischen „Erzählbandes“ Ausdruck verleihen konnte.
Auf den ersten 7,5 Metern Wandfläche führt uns der Künstler vor Augen, wie die Menschheit mit technischen Hilfsmitteln Mensch und Natur in ein Gleichgewicht steuern könnte. Die „Startmaschine“ ermöglich die Fortsetzung von Vergangenheit (Wandgemälde Herbert Dimmel) und Gegenwart (erster Teil des Wandgemäldes von Robert Oltay vom Sommer): Menschen werden wie Galopprennpferde mittels Maschine in den „Rennbereich“, in die Schwerelosigkeit des Raumes katapultiert, sie schwimmen wie Taucher in der Luft und kommen in die Nähe der Luft-Wasser-Maschine, in der diese beiden lebenswichtigen Elemente erzeugt werden. Roboter-Arme verhelfen den Menschen zur Landung.
In der Folge stellt Oltay das Lunare, den Kosmos und die Raumfahrt dar, wo eine Kosmonautin die Welt rettet und auf den Astronauten mit „Herz und Sternen in der Seele“ trifft. Gemeinsam gleitet das Paar vorbei am Mond in den angestrebten Idealzustand einer intakten Welt, in der Technik nur mehr smart und somit für uns unsichtbar zur Anwendung kommt. Der Landschaft ist zurückgegeben worden, was ihr einmal genommen wurde, Mensch und Tiere sind im Einklang.
Bildcredit: Violetta Wakolbinger

Violetta Wakolbinger

Violetta Wakolbinger

Violetta Wakolbinger
Robert Oltay, geboren im deutschen Aachen, arbeitete in zwei Etappen über mehrere Wochen in der Lösehalle der Tabakfabrik und musste bauliche Gegebenheiten wie Türen oder Lüftungsschächte in sein Werk miteinbeziehen. Im Frühsommer schuf Oltay den ersten Teil seines Wandgemäldes, in dem er drängende Fragen der Gegenwart verhandelte. Ende September begann er mit dem zweiten Teil.
„Peter Behrens hat die Tabakfabrik als Lebens- und Arbeitswelt im Stil der Neuen Sachlichkeit entworfen und für die Belegschaft durch Architektur, Kunst und Design ein inspirierendes Umfeld geschaffen. Mit dem Wandgemälde von Robert Oltay in der Lösehalle, aber auch mit eigenen KünstlerInnen-Ateliers im Art-Magazin an der Donaulände führen wir diese großartige Tradition gerne fort. Auch deshalb, weil wir fest daran glauben, dass sich dort, wo Kunst eine Rolle spielt, Kreativität und Unternehmertum noch besser entfalten können“, sagt Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz.
„Die Tabakfabrik hat seit meinem Studium an der Kunsthochschule Linz eine große Anziehung auf mich. Umso mehr freue ich mich, in der Lösehalle malen zu dürfen. Der Raum, seine Erfassung und die Umsetzung auf einer zweidimensionalen Fläche dieses Ausmaßes ist eine große Herausforderung“, sagt Robert Oltay.
Kunstverein ART MAGAZIN und das Haus FALK – ein großartiges Zusammenspiel.
Wo einst die kostbaren Tabakballen aus dem Orient lagerten, wird die künstlerische Kreativität entfacht. Das ehemalige Magazin 1 der Tabakfabrik Linz an der Unteren Donaulände beheimatet unterschiedliche Gemeinschaftsateliers, einen vereinsgeführten Co-Working Space, Klassenräume, Kunstsammlungen, Werkstätten, sowie Einzelstudios.

Kurt Kuball
Der Kunstverein ART MAGAZIN ist im Haus FALK verortet. Aktuell arbeitet der Verein an dem neuen Webauftritt, den wir nach Fertigstellung natürlich auch hier veröffentlichen. Vereinsmitglieder des ART MAGAZINS sind oft und gerne im Co-Working Space des Haus FALK (OG 3) oder generell im 3. und 4. OG beheimatet.
Bei Interesse gerne vorbeikommen, Gesprächspartner:innen und Gesprächsstoff sind im Haus FALK oft vorhanden.
Du möchtest einen Desk oder ein Atelier im ART MAGAZIN mieten? Kontaktiere uns + 43 732 / 77 22 72 – 72 ansiedlung@tfl.linz.at

Norbert Artner
Im Haus FALK wurde 2022 ein Kulturgütermagazin und Schaudepot der Museen der Stadt Linz (Nordico Stadtmuseum und Lentos) eingerichtet. Eine für Besucher:innen entlang des Behrens-Bands einsehbare Depotsituation bietet einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit.
Insgesamt wurden auf 1.800m2 im 1. und 2. Stock Haus FALK dem ehemaligen Tabaklager, 2022 Depoträumlichkeiten für die Museen der Stadt Linz geschaffen. Auf Ebene 1 befindet sich das öffentlich einsichtige Schaudepot. Gerade das Bewahren und Archivieren steht oftmals außerhalb der Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Mit dem Schaudepot wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, was es bedeutet, die kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung der Stadt zu verwalten. Während die Ausstellungen des Stadtmuseums sich neuen Zusammenhängen und stadtgeschichtlichen Vertiefungen widmen, zeigt das öffentlich zugängliche und entlang des „Behrens-Bands“ gelegene Schaudepot die serielle Fülle des Bestands. Anhand von rund 550 Exponaten gewährt es einen exemplarischen Einblick in die Sammlungen der Museen der Stadt Linz und reflektiert die Ordnung des gesamten Depots. Auf 360m2 wird die dichte Vielfalt dieser Sammlungen gezeigt. Möbel, Kunst, Handwerk, Alltag und Industriegeschichte finden sich in modularen Regalen wieder, die den industriellen Charakter des Gebäudes spiegeln. Ein ebenso großes Augenmerk liegt auf der Funktionalität des Depots. Der Speicher des Museums ist laufend im Einsatz, d.h. die Dinge müssen leicht auffindbar und zugänglich sein. So verändert sich das Schaudepot, je nachdem was ergänzt bzw. entnommen wird.

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Die Sparkasse OÖ ist seit 1849 eine treibende Kraft in Kunst und Kultur. Mit einer Corporate Collection von mehr als 1.700 Werken, hauptsächlich von oberösterreichischen Künstler:innen des 20. und 21. Jahrhunderts, setzt sie ein starkes Zeichen. Während des Umbaus des Stammhauses ist die Kunstsammlung in der Tabakfabrik untergebracht, wo die Sparkasse OÖ als Mitglied im Verein Art Magazin agiert. Unter dem Namen Kunstrampe by Sparkasse OÖ werden hier Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte vorbereitet und Forschung zur Unternehmensgeschichte betrieben. Diese vielfältige, offene Umgebung ermöglicht es, das Netzwerk in der Linzer Kunst- und Kulturszene zu erweitern und aufregende Kooperationen und Projekte zu initiieren.