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Fehler meldenGemäß der Formel „vorrangig visionäre Kräfte“ siedelten sich zuerst Einzelpersonen, Kleinbetriebe und Unternehmen aus den Bereichen Kunst und Forschung, Kultur- und Kreativwirtschaft, Ingenieurwesen und Handwerk an. Sie können sich bis heute mit der Gesamtvision identifizieren und leisten aufgrund ihrer unterschiedlichen Kompetenzen essenzielle Beiträge zur Weiterentwicklung der Tabakfabrik.
Das Leitkonzept, ein kreatives, neoindustriell produzierendes Stadtquartier zu entwickeln, bietet das Potenzial, Linz weiter zu internationalisieren. Es setzt auf die vier Säulen Kreativität, Soziales, Arbeit und Bildung.
Nach intensiven Gesprächen, in denen die Bedürfnisse aller Interessierten sowie deren mögliche Beteiligung an der Standortgestaltung verstanden wurden, entstanden ab 2012 Milieus, die voneinander profitieren sollten. Konkreter ausgedrückt: Durch die Schaffung optimaler Raum-, Vernetzungs- und Rahmenbedingungen sowie die Positionierung dieser Betriebe in einer bestimmten Topologie entstand eine Produktionskette. Kunst und Forschung sollen als Generatoren für Innovationen, neuartige Produkte und Dienstleistungen dienen, die dann von der Kreativwirtschaft erforscht und produziert werden. Handwerk und Industrie stellen die marktfähigen Produkte her, die in Showrooms ausgestellt und vermittelt werden. Anstatt potenzielle Nutzungen frühzeitig einzuschränken galt es, gerade in der ersten Revitalisierungsphase möglichst viele Nutzungsarten vor Ort zu schaffen. So wurden die Wünsche und Ansprüche der Gesellschaft nicht nur verortet, sondern auch erprobt.
Im Sinne der „Neo-Industrialisierung“ wurde das Areal als eine ausgewogene Mischung aus nicht-kommerzieller und kommerzieller Nutzung als Perpetuum Mobile aus Zukunftstechnologien, Handwerk, Forschung und Bildung, Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft konzipiert. Dazu zählen gewinnorientierte Privatunternehmen ebenso wie ehrenamtliche Initiativen, staatliche Einrichtungen oder Einzelpersonen.
Die Pionier:innen sind naturgemäß dynamisch und heterogen und schufen von Beginn an in gegenseitigem Austausch fruchtbare Synergien. Erst die lebendige Vielfalt an möglichen Nutzungen und deren Erhalt – im Gegensatz zu einer Homogenisierung der Interessen – garantieren die langfristige Anziehungskraft des Architekturjuwels für sämtliche Schichten und Altersgruppen, seit 2009 bis heute.
Sie waren die ersten Büro-Mieter:innen, die nach dem Kauf des leerstehenden Areals durch die Stadt Linz (2009) nach und nach einzogen und das Areal Schritt für Schritt belebten/prägten. Sie erzählen von leeren Hallen, Baustellenflair und wie sich die Tabakfabrik zu einem kreativen Innovationshub entwickelte.